Januar 2014

Wieder ist soviel Zeit vergangen...gerade eben noch war man froh, dass Silvester inklusive 2wöchiger Erholungszeit für Lou vorüber waren, schon ist der erste Monat des neuen Jahres wieder Vergangenheit...

Und weiter geht es mit den Freuden und Sorgen des menschlich-hündischen Zusammenlebens.


Gerade vor einer Minute habe ich mich wieder darüber geärgert, dass die kleine, so süße, liebe Bogi mal wieder nicht hört, wenn ich ihr das Bellen verbiete - ich öffne die Terrassentür, die Kleine weiß nicht, was da nun passiert, hat wahrscheinlich Angst und will potentiell Böses fernhalten, und bellt drauf los. Wenn man ihr dabei ins Gesicht schaut, sieht man, dass sie dabei nicht selbstbewusst ist, sondern unsicher. 

So tut es mir also in der Seele weh, dass Bogi so unsicher ist und es nicht aushält, wenn außerhalb ihres Blickfeldes eine Tür geöffnet wird, gleichzeitig bin ich gestreßt, weil sie mit dem Bellen erst nach einigen Momenten aufhört. 

Wir versuchen, den beiden viel Sicherheit und Geborgenheit zu geben, eine starke Führung zu bieten und ihnen somit zu zeigen, dass wir Situationen im Griff haben, sie dies also nicht übernehmen müssen. Bei der kleinen Bogi ist das aber noch ein ganzes Stückchen Weg.


Lou hingegen, ist nicht gerade Silvester, ist die Gelassenheit in Person/Hund. Er will zwar immer gefallen und ist über alle Maßen bemüht, alles richtig zu machen (es sei denn, irgendwo riecht es nun einmal soo spannend, dass das rufende Frauchen doch noch mal ein paar Momente warten muss...), aber ansonsten bringt ihn so schnell nichts aus der Ruhe...auch nicht, wenn man über ihn, der am liebsten auf Türschwellen verweilt, hinübersteigt. Nur der gemeine Nachbarshund, ein lieber Rottweiler-Rüde, der keine großen Territorialansprüche geltend macht, sich aber dreisterweise genausowenig unterordnet. Ebenso das Bordeauxdoggen-Männchen, ebenso ruhig, ohne große Ansprüche, aber es wird sich bei Kirchwerder-König Lou eben auch nicht standesgemäß vorgestellt, schnuppern gelassen und ihm die Lefzen geleckt, sondern ganz selbstverständlich an des Herrchens Leine, vorbeigelaufen. 

Und ich kann Lous Zorn verstehen. 


Nicht, weil er oder ich denken, dass sich ihm alle an die Lefzen schmeißen müssen, aber ein gepflegtes, zivilisiertes Begrüßungsritual beim ersten Treffen sollte doch drin sein!

 

Nicht selten sehe ich Spaziergänger mit Hund an uns vorbeilaufen, den Hund panisch festhaltend (durchaus sicher auch mal aus gutem Grund), die den Hunden nicht die Gelegenheit geben, sich zu beschnuppern und eine Rangordnung festzustellen. Oft frage ich dann "Dürfen sie sich nicht beschnuppern?" und nicht selten enststeht dann ein kurzes Gespräch, ind em sich herausstellt, daß die Halter einfach nur Angst haben, weil es auch schonmal eine "kritische" Situation gegeben hat, in der ihr Hund sich mit einem anderen nicht gut verstanden hat, "zickig" war, vielleicht sogar den anderen unterwerfen und schnappen wollte oder ähnliches. Dies sind oft aber recht normale Mechanismen bei Hunden, es stoßen dort zwei fremde Individuen aufeinander, da muß erst mal geschaut werden, wie der andere so tickt. Es kann zu Mißverständnissen kommen, einem oder sogar beiden Hunden kann es an Instinktsicherheit mangeln, so entstehen stressige Situationen für alle Beteiligten. Deswegen aber so gut wie jeglichen Hundekontakt zu umgehen, macht das Hundeleben aber auch nicht gerade lebenswerter. Nach solch kurzem Gespräch lassen wir es dann oft darauf ankommen und lassen die Hunde sich begrüßen - was nach anfänglichem Streß nun auch nicht gerade die günstigste Ausgangssituation ist, aber ich gehe solchen Dingen immer erst einmal gern auf den Grund und räume so etwaiges Fehlwissen beim Gegenüber aus. Oft ist der andere Hundehalter überrascht, wie gut es läuft. Man kann solche Situationen nicht verallgemeinern, aber ich meine hin und wieder zu sehen, dass Menschen mit Hunden gern Situationen umgehen, weil diese mit Streß und Arbeit verbunden sind. Auch mich konnte ich dabei schon auf frischer Tat ertappen...zum Beispiel, wenn ich vermeide, die Terrassentür zu öffnen, obwohl ich gerade relativ dringend die Wäsche von der Leine reinholen müßte...

 

 


Die wunderschöne, sensible Bogár

 

Der schöne, kleine Wolf Lobonc

 

 


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Kommentare: 3
  • #1

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