SOMMER 2014

Hui, viel Zeit ist vergangen, seit ich das letzte mal vom Leben mit unseren kleinen schwarzen Hundekindern berichtete...was nicht heisst, dass nicht viel zu berichten gewesen wäre!


Wir waren mit der Tour-Vorbereitung, der Tour selbst und, zuguterletzt, der TourNACHbereitung beschäftigt (http://www.falcat.org)...die Hundekinder wurden natürlich so weit wie möglich eingebunden. Nur...das Schreiben kam leider zu kurz...


Einige Zeit wurde in Strandkörben verbracht...

Lou und Bogi in ihrem Zweitzuhause - Omas ganzer Stolz

Und es sind ein paar neue Hundefreunde zu uns im Elbrevier gestoßen, so z.B. SNOW, ein prächtiger 8jähriger unkastrierter Rüde, den ich 2-3 Tage die Woche für einen halben Tag bei mir habe. Er ist von Berufs wegen ein ausgebildeter Schul-Hund, der bei mir seine Urlaubstage verbringt!

Da sein Frauchen nicht wollte, dass er allein zuhause sitzt (Hunde sind nun einmal Rudeltiere), hat sie ihn kurzerhand ausbilden lassen und so verdient er sich nun quasi seine Zeit im Rudel, ist mit Frauchen in einigen Klassen als Präsenzhund (positive Wirkung auf Schüler, beruhigend) und auch zum Lernen des Umgangs mit Hunden - ein wichtiger Punkt, der meines Erachtens in jeder Schule gelehrt werden sollte!

Snow ist einer der sehr wenigen Hunde, mit denen Lou manchmal ungnädig ist, sich in seiner Rolle als leitendes Oberhaupt (auf Hundeebene) angegriffen fühlt. Snow stolziert tatsächlich bei ebenbürtigen Rüden mit steifer Rute umher, umkreist den Rivalen bedrohlich und beim klitzekleinsten Anzeichen einer Machtdemonstration des Gegenübers zeigt er, wer der Ranghöhere ist und es gibt eine kurze Rauferei. Bisher tatsächlich fast ohne Blessuren auf beiden Seiten. Hunde sind ja sehr gut im Haushalten mit Energie und Verletzungsrisiken, auch wenn es oft schlimmer aussieht, als es ist. So ist die einzige Verletzung, die ich bei einem Kampf von Snow mitbekommen habe, eine Bisswunde auf der Nase des Gegners, weil der allerdings grundlos auf Snow losgegangen war. Der stolze Husky blieb dank seines dicken Fell-Panzers unversehrt, obwohl der andere Rüde sich viele Sekunden lang verbissen hatte.


Sobald Snow mit seiner Männlichkeit herumprotzt rufe ich ihn allerdings auch ab und gebe ihm zu verstehen, dass das unnötig ist, er legt es nämlich auch nicht aaallzu ungern darauf an...


Bei Lou ist es aber etwas anders - die zwei haben sich (von uns so eingefädelt) bei einem Spaziergang ohne Leine kennengelernt, fanden sich anscheinend nicht bedrohlich (kein eigenes Revier, kein Weibchen....also, wozu der Stress?) und gleich respektiert. Bei den folgenden Treffen bzw. dann ja Betreuungen merkte man immer, dass sie sich als Bedrohung bzw. gleichrangigen Rüden anerkennen, aber ich denke dank unserer Rudelstruktur kam es niemals zu Kämpfen. Höchstens mal ein kurzes Anknurren, was ich aber sofort unterbinde (Hunde, z.B. im Auslauf, dürfen bei mir vieles selbst klären, aber in meinem Rudel herrscht Ordnung und solange es keinen Grund gibt, wird sich auch nicht gestritten, basta)

Im großen Auslaufgebiet erforschen die beiden stolzen Rüden zusammen die Gegend und alles läuft friedlich ab. wie so oft - mit Leine und v.a. im Auto wird erst einmal gezickt und auf dem Platz verstehen sich alle Elbrevier-Rudelbesucher dann wunderbar. Aber dort sind ja auch keine zu verteidigenden Ressourcen wie Futter, Auto, Wohnung vorhanden.



Den Sommeranfang haben Bogi, Lou, Falk und ich übrigens viel am Wasser verbracht, wenn wir Herrchen auf seiner Kajak-Tour nach Schweden besucht haben...aber davon beim nächsten mal dann mehr!

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