FAQ

Frage

Antwort


Wie alt muss ein Welpe sein, bevor er zu euch darf und was muss er schon können?

Wir plädieren sehr dafür einen Welpen so lang wie möglich bei seiner Familie, seinen Geschwistern zu lassen. Der Trend ist leider sehr negativ und Welpen werden regelmäßig zu früh getrennt.

Zu uns darf ein Welpe so früh wie möglich kommen und muss rein gar nichts können!

Je eher ein Hundekind in unsere Gruppen kommt, sozialisiert wird, Freundschaften aufbauen kann, Beziehungen zu uns entwickeln kann, desto besser. Das kann gar nicht früh genug sein, denn wir sollen ja seine Zweitfamilie werden. 


Warum sollen wir auch privat ein Geschirr nutzen, was geht euch an, was wir machen?

Das Thema ist uns eine besondere Herzensangelegenheit, weil sehr viele Alltagsprobleme auf Halsbänder und aversive Methoden zurückzuführen sind. Dazu fügen wir hier bald weitere Informationen und Links ein. 
Ein Halsband ist ein aversives Werkzeug, das vor allem zu Fehlverknüfungen führen kann; aber auch zu körperlichen Schäden. Es verursacht offenkundigen oder unbewussten Stress und blockiert damit das Lernen. Ein Hund, der Fehlverknüpfungen ausbildet, kann sein Verhalten, auch mit Artgenossen, nachhaltig negativ ändern - dies begegnet uns dann im Alltag. Vergessen sie nicht, dass wir stets bemüht sind harmonische Gruppen aufzubauen und die Verantwortung für alle Hunde bei uns haben. 
Daher müssen wir stets informiert werden, wie sie mit ihrem Hund arbeiten und trainieren. Wenn sie in eine Hundeschule gehen oder sich einen anderen Trainer suchen möchten, bitten wir sie, darüber mit uns zu sprechen. Wir können ihnen dann eine fachliche Bewertung über die Trainingsmethoden der Kollegen geben. 


Stimmt es, dass alle Hunde bei euch vegan sein müssen?

Nein. Was die Halter privat machen geht uns nur bedingt etwas an - eine Ausnahme sind z.B. schädliche Trainingsmethoden, da hier die Betreuung maßgeblich beeinträchtigt werden kann. Die Ernährung hingegen muss jeder Mensch für sich und seine Hunde selbst verantworten und mit seinen eigenen Moralvorstellungen abgleichen und vor sich rechtfertigen.
Dies müssen wir auch. Daher geben wir auf unserem Gelände und während einer Betreuungszeit nur pflanzliches Vollwertfutter. Die meisten Hunde bekommen bei am Tage nur hin und wieder Leckerchen und essen bei sich Daheim. 


Kann man Hunde vegan ernähren, ist das gesund?

Ja. Das Thema ist etwas komplexer, daher werden wir so bald wie möglich ein erklärendes Video dazu drehen. Bis dahin fügen wir hier gern diverse Links ein, die sich damit eindringlich befassen. 
Die Kurzform: 
Hunde sind keine Wölfe, und können Kohlenhydrate/Stärke verstoffwechseln. Dies war eine evolutionäre Entwicklung. Sie sind damit deutlich näher am, z.B. Schwein und nahezu omnivor, sprich, Allesfresser. So wie andere hundeartige auch, z.B. Bären.
Aber selbst, wenn sie reine Fleischfresser wären, könnte man sie rein pflanzlich ernähren. Denn die Trägermasse für die Inhaltsstoffe ist nicht relevant, wichtig ist nur, dass das Lebewesen alles an Nährstoffen bekommt, was seiner Art entspricht. Dann ist eine Ernährung artgerecht. Ein Hund kann viel Fleisch bekommen, und dennoch Mängel aufweisen und somit nicht artgerecht ernährt werden. 
Per se gesund oder ungesund ist daher keine Ernährungsform. Wichtig ist, ob ein Lebewesen seinen Bedarf an Nährstoffen gedeckt bekommt. Und dies ist natürlich mit pflanzlichem Essen möglich. Sogar sehr problemlos. Die Vollwertsorten bieten alle notwendigen Inhaltsstoffe um jeden Hund gesund zu ernähren. Zusätzlich kann man jedes Essen mit guten Ölen und diversen Leckereien garnieren und abwechslungsreich zubereiten. 

Spannende Video-Links: 

https://www.youtube.com/watch?v=R5Rz38aOQjw

https://www.youtube.com/watch?v=ScIhG7jMuiM&app=desktop

https://www.youtube.com/watch?v=mCEmjYCs8MA

Artikel:

https://www.spektrum.de/news/hund-mehr-vegetarier-als-wolf/1181997


Veganes Futter, ist das nicht voller Chemie?

Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. In der Tiermast wird eine Fülle an Supplementen dem Mastfutter beigemischt. Meist wird Sojaschrot aus Regenwaldgebieten importiert. Stichwort Brandrodung.
Wir füttern nur Bio, die Zutaten, besonders das Soja, kommt vor allem aus europäischem Anbau. 
"Chemie" ist ohnehin alles auf der Welt... aber die meisten Menschen möchten wenig künstliche Zusatzstoffe haben. Da sind unsere Sorten vorbildlich. Hier die Zutatenliste von "Benevo-Bio":

Sie sehen, die Hersteller bemühen sich die notwendigen Nährwerte aus der Pflanzenwelt zu beziehen. Die "Spirulina" ist z.B. eine Alge, und bietet sehr hohe Mengen an Eiweiß, Vitamin B1, B2, B3, Eisen und Kupfer. 
Wir blicken auf viele Jahre Erfahrung zurück und konnten viele vegan ernährte Hunde begleiten, hatten Einblick in Blutbilder, Krankheitsverläufe und tierärztliche Untersuchungen. Tatsächlich ist die Erfahrung überdurchschnittlich positiv - dies führt auch dazu, dass modern arbeitende Tierärzte immer aufgeschlossener sind und auch, wenn viele noch immer skeptisch sind, sprechen die Fakten eine eindeutige Sprache. Wir lassen z.B. unsere eigenen zwei Hunde regelmäßig durchchecken und niemals gab es Grund zur Klage -
7 Jahren leben unsere eigenen Hunde nun rein pflanzlich, sind mittlerweile 9 und 12 Jahre alt und überdurchschnittlich vital und gesund. 
Man muss wohl, im Gegensatz, den Fleischkonsum nicht nur aus ethischer, sondern auch gesundheitlicher Sicht kritisieren. Besonders das Barfen birgt viele Kritikpunkte und führt schnell zu Mangelerscheinungen. 
Auch dazu folgen bald weitere Links und Videos...






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